Das Familienfest, auch Präsentation genannt, der Tanzsportgemeinschaft (TSG) Erkelenz in der Erka-Sporthalle sorgte bei freiem Eintritt wieder einmal für volle Tribünen.
Unter der Moderation vom Vereinsvorsitzenden Karl-Heinz Jäger eröffneten die Vorschulkinder den Nachmittag, gefolgt von „L’alegria“, dem Nachwuchs-Team beim Jazz & Modern Dance (JMD). Das Duo mit Annika Großer / Lena Sauerland zeigten in Erkelenz erstmals die in Deutschland neu anerkannte JMD-Tanzsport-Disziplin.
Ebenfalls viel Beifall bekamen die Einzelpaar-Aktiven in den Lateinamerikanischen Tänzen um Tamara Kleinschmidt-Vakhnina, die zahlenmäßig gewachsen sind.
Die Kaffee-/Kuchen-/Waffel-Pause nach dem „Esperanza“-Auftritt fand gleichfalls großen Anklang. Die Grundschulkinder um Karina Buczkowski füllten schnell die Tribünen, so dass die gleichfalls von Karina trainierten „Beatz“-Mädels der JMD-Landesliga (im Vorjahr noch in der Jugendliga) bei voller Aufmerksamkeit anschließend ihre „Höllentour“-Choreografie tanzten.
Trend bei den JMD-Formationen ist, dass bei ihren Auftritten getanzte Geschichten erkennbar sind. Die „Movimiento“-Mannschaft, zudem vereinseigner Gegner vom „Beatz“-Team in der NRW-Landesliga, und auch die in der höheren Verbandsliga am kommenden Samstag startenden „Esperanza“-Damen tanzen beide zum Musik-Thema „Any Other World“ vom Sänger Mika, einem in England lebenden, sehr netten Halblibanesen (Quelle: SWR3-Poplexikon). Tanzend erzählt wird von eine geplatzten Hochzeit, der traurigen Zeit danach, trotz gezeigtem Lächeln, weil einsam, das Vergessen nicht gelingt will, und so beide Gefühle im Sänger weiter leben.


